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Person trägt eine schwarze, wasserabweisende Arbeitsjacke mit gelben Details und reinigt ein Fahrzeug mit einem Wasserschlauch.
UNSER CHEMIKALIENMANAGEMENT

Wir arbeiten im Rahmen unseres Chemikalienmanagements daran, potenziell bedenkliche Stoffe in unserer Lieferkette zu identifizieren, ihren Einsatz zu beschränken und wo möglich durch geeignetere Alternativen zu ersetzen. Unsere Produktionspartner verpflichten wir zur Einhaltung der international anerkannten AFIRM Restricted Substances List (RSL). Sie vereint weltweit geltende Chemikalienvorgaben und Grenzwerte und geht in Teilen darüber hinaus, um branchenweite Best Practices zu fördern. Die Anforderungen der AFIRM RSL stimmen zudem in wesentlichen Teilen mit den Kriterien des OEKO-TEX® Standard 100 überein. Die Einhaltung lassen wir regelmäßig stichprobenartig durch internationale Prüfinstitute kontrollieren.

PFAS: SCHRITTWEISER VERZICHT AUF FLUORIERTE AUSRÜSTUNGEN 

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Diese Chemikalien werden aufgrund ihrer funktionalen Eigenschaften häufig zur Imprägnierung von Bekleidung eingesetzt: Sie können Materialien wasser-, öl- und schmutzabweisend machen und so für langanhaltenden Wetterschutz und hohe Strapazierfähigkeit sorgen. Gerade bei Berufsbekleidung, die täglich im Einsatz ist und hohen Anforderungen genügen muss, waren PFAS-basierte Ausrüstungen lange Zeit der technische Standard.

Gleichzeitig sind PFAS jedoch eine Belastung für Mensch und Umwelt: Sie kommen nicht natürlich vor und können während der Herstellung, Nutzung und Entsorgung PFAS-haltiger Produkte in die Umwelt gelangen. Hier bauen sie sich nicht oder kaum biologisch ab und können sich in Böden, Gewässern, Organismen und letztlich auch im Menschen anreichern, was mögliche Gesundheitsrisiken darstellt. Vor diesem Hintergrund ist es für uns wichtig, Alternativen heranzuziehen.

Seit 2024 verwenden wir in unseren Neuentwicklungen keine Ausrüstungen mehr, bei denen bewusst PFAS eingesetzt werden. Auch in bestehenden Kollektionen (außer bei PSA III) haben wir die Umstellung auf Alternativen abgeschlossen. Mit Hilfe gezielter Stichprobentests und im engen Austausch mit unseren Lieferanten arbeiten wir mit Hochdruck daran, unbeabsichtigte, prozessbedingte PFAS-Rückstände zu identifizieren und zu beseitigen.

HERAUSFORDERUNGEN UND AUSNAHMEN BEI PERSÖNLICHER SCHUTZAUSRÜSTUNG 

Bei einzelnen Produkten der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) der Kategorie III ist eine Umstellung derzeit nicht möglich, da die geltenden Schutznormen mit den verfügbaren PFAS-freien Alternativen bislang nicht sicher erfüllt werden können. Sie sind für höchste Risiken konzipiert und sollen Träger:innen vor schwerwiegenden Folgen wie beispielsweise irreversiblen Gesundheitsschäden durch Chemikalien oder Flammen schützen. Bisher gibt es nur wenige oder keine praxiserprobten Alternativen ohne PFAS, die das gleiche Schutzniveau bieten, wie es die gesetzlichen Anforderungen und Normen für diese Kategorie vorschreiben.

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